Jamie Foxx

Jamie Foxx

Als Oscar-gekrönter Schauspieler, Grammy-gekürter Musiker und umjubelter Comedian ist Jamie Foxx eine der außergewöhnlichsten und facettenreichsten Erscheinungen Hollywoods.

 

Jamie Foxx

Geburtsdatum: 13.12.1967
Geburtsort:
Terrell, Texas, USA

Auszeichnungen: Oscar (2005), BAFTA Film Award (2005), BET Award (2013, 2005), Critics Choice Award (2005), Golden Globe (2005), u.a.

Bekannteste Filme:
An jedem verdammten Sonntag (1999)
Ali (2001)
Collateral (2004)
Ray (2005)
Miami Vice (2006)
Gesetz der Rache (2009)
Stichtag - Schluss mit gemütlich (2010)
Django Unchained (2012)
The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro (2014)

Ein echtes Multitalent

Unlängst spielte er die Titelrolle in Quentin Tarantinos, von der Kritik gefeierten, "Django Unchained" (2012) neben Leonardo DiCaprio, Christoph Waltz und Samuel L. Jackson. Gerade steht er in der Rolle des Bösewichts Electro (das Alter Ego von Max Dillon) für Marc Webbs "The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro" (2014) vor der Kamera. Sony Pictures produziert die Fortsetzung erneut mit Andrew Garfield und Emma Stone in den Hauptrollen. 2011 spielte Foxx eine Rolle in der Erfolgskomödie "Kill the Boss" (2011) an der Seite von Jennifer Aniston, Kevin Spacey und Jason Bateman.

Seine Rolle als Produzent weitet Jamie Foxx immer weiter aus. Derzeit ist er ausführender Produzent von "Apollo Five" bei BET – einer frischen Neuinterpretation der klassischen Varietyshow in dem ikonischen Veranstaltungsort in Harlem, moderiert von Komiker Tony Rock. Ferner war er ausführender Produzent der neuen Sketch-Serie "In the Flow with Affion Crockett" für 20th Century Fox Television. Zudem produzierte Foxx die Dokumentation "Thunder Soul" über die ehemalige Schülerband der Kashmere High School in Houston, deren Mitglieder nach 35 Jahren an die Schule zurückkehren, um ihrem 92-jährigen "Prof", der damals die Farbbarrieren durchbrach und die Schülerband neu aufstellte, ein Ehrenkonzert zu spielen.

Neben seiner herausragenden Arbeit als Schauspieler baute sich Foxx auch eine gut gehende Karriere als Musiker auf. Im Dezember 2010 erschien sein viertes Album mit dem Titel "Best Night of My Life", auf dem er mit Drake, Justin Timberlake, Rick Ross, T.I. und anderen Künstlern singt. Im Januar 2010 wurde der Nummer-eins-Erfolgssong "Blame It", den Foxx gemeinsam mit T-Pain performt und der aus seinem vorhergehenden Album "Intuition" stammt, bei den Grammy Awards mit dem Preis in der Kategorie "Best R&B Performance by a Duo/Group with Vocals" ausgezeichnet.

Foxx lieferte einen urkomischen Cameo-Auftritt an der Seite von Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis in der Komödie "Stichtag" (2010) ab, die Todd Phillips im Anschluss an seinen weltweiten Hit "Hangover" (2009) inszenierte. Ferner hatte Foxx eine Rolle in der erfolgreichen Romantikkomödie "Valentinstag" (2010), zu dessen stargespicktem Ensemble Julia Roberts, Ashton Kutcher, Bradley Cooper, Jennifer Garner, Jessica Biel, George Lopez und Patrick Dempsey gehörten. 2009 war Foxx an der Seite von Gerard Butler in dem dramatischen Thriller "Gesetz der Rache" (2009) zu sehen. Seine starke Affinität und großen Respekt vor fiktionalen Darstellungen offenbarte er wieder in Joe Wrights inspirierendem Film "Der Solist" (2009). Darin spielte er die Rolle des Nathaniel Anthony Ayers, ein tatsächlich existierendes musikalisches Wunderkind, das an Schizophrenie erkrankt, aus der renommierten Julliard School fliegt und ein obdachloser Musiker wird, der auf den Straßen von Los Angeles lebt. Der Film basiert auf einer zwölfteiligen Artikelreihe eines Kolumnisten der Los Angeles Times, der von Robert Downey Jr. verkörpert wird.

Im September 2007 war Foxx mit "Operation Kingdom" (2007) in den Kinos vertreten. Darin spielte er den Anführer einer Antiterroreinheit auf der Jagd nach den Verantwortlichen eines tödlichen Bombenangriffs auf amerikanische Arbeiter im Mittleren Osten. Überdies war Foxx in "Life Support" (2007) zu sehen, der das Sundance Film Festival 2007 beschloss. Der Film mit Queen Latifah, den Foxx auch als ausführender Produzent stemmte, ist inspiriert von der wahren Geschichte einer Mutter, die von ihrer Heroinabhängigkeit loskommt und zu einem Vorbild wird sowie sich in ihrer schwarzen Gemeinde als Aids-Aktivistin engagiert. Im Dezember 2006 war Foxx in der von der Kritik gepriesenen Verfilmung des Broadway-Musical "Dreamgirls" (2006) zu sehen. Der Film mit Beyonce Knowles, Jennifer Judson und Eddie Murphy gewann einen Golden Globe als Bestes Musical/Comedy und wurde in der Kategorie Bestes Ensemble für einen SAG Award vorgeschlagen. Weitere Nominierungen gab es bei den NAACP Image Awards (Bester Film; Bester Hauptdarsteller für Foxx).

Im Januar 2006 verkündete Jamie Foxx seine Partnerschaft mit Sirius Satellite Radio, mit deren Hilfe er den eigenen Radiosender Foxxhole an den Start brachte. Der Sender bringt eine Mischung aus Comedy und Musik. Jamie Foxx’ Album "Unpredictable" stürmte die Charts Ende Dezember 2005/Anfang 2006. Es hielt sich fünf Wochen auf Platz eins und verkaufte sich über eine Mio. Mal innerhalb von 20 Tagen. Foxx wurde für acht Billboard Music Awards vorgeschlagen, drei Grammys, einen Soul Train Music Award und zwei American Music Awards. Bei letztgenannter Preisveranstaltung wurde er als Favorite Male Artist ausgezeichnet. Das Album erhielt 2006 drei Grammy-Nominierungen, einschließlich in der Kategorie Best R&B Performance by a Duo/Group sowie Best Rap/Sung Collaboration (für den Song "Unpredictable" mit Ludacris).

2005 gewann Foxx für seine Rolle des legendären Ray Charles in Taylor Hackfords Biopic "Ray" (2004) den Oscar als Bester Hauptdarsteller und zeigte damit eine der besten schauspielerischen Leistungen seiner Karriere. Zusätzlich zu seinem Oscar® wurde Foxx mit dem gesamten Ensemble für seinen SAG Award nominiert und räumte bei den Golden Globes, Screen Actors Guild (SAG) Awards, BAFTA und NAACP Image Awards ab. Überdies gewann er mit seiner Performance ein weltweites Publikum sowie zahlreiche Hauptpreise der verschiedenen Kritikervereinigungen.

Ebenfalls 2005 holte Foxx Nominierungen als Bester Nebendarsteller bei den Oscars, Golden Globes, SAG Awards, BAFTA Awards und Image Awards für seine Arbeit in Michael Manns Thriller Collateral (Collateral, 2004) mit Tom Cruise. Allerdings war das noch immer alles in diesem herausragenden Jahr seiner Karriere: Denn Foxx erhielt auch Nominierungen bei den Golden Globes und SAG Awards sowie den Hauptdarstellerpreis der Image Awards (Fernsehkategorie) für seine Rolle in dem Fernsehfilm "Redemption" (FX Network), in dem er als verurteiltes Gang-Mitglied Stan "Tookie" Williams, der es zu einer Nominierung für den Friedensnobelpreis brachte, zu sehen ist. Seinen großen Durchbruch feierte Jamie Foxx 1999, als ihn Oliver Stone als Quarterback Willie Beamen in "An jedem verdammten Sonntag" (1999) neben Al Pacino besetzte.

Berühmt wurde Jamie Foxx zunächst aber als Comedian. Über diesen Beruf schob er seine Karriere voller ambitionierter Projekte an. Nach seiner Zeit im Comedy-Bereich gesellte er sich zu Keenen Ivory Wayans, Jim Carrey, Damon Wayans und Tommy Davidson in der bahnbrechenden Sketch-Comedy-Serie "In Living Color" von Fox, wo einige der witzigsten und denkwürdigsten Momente auf sein Konto gingen. 1996 ging er mit seiner eigenen Serie "The Jamie Foxx Show" an den Start. Die Serie war in ihrer fünfjährigen Ausstrahlungszeit eine der erfolgreichsten Sendungen für das WB Network. Foxx war darin nicht nur Schauspieler, sondern auch Mitschöpfer und ausführender Produzent. Überdies inszenierte er auch einige Folgen selbst.

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