Mark Wahlberg

Mark Wahlberg

Mark Wahlberg hat bereits eine bewegte Karriere hinter sich. Als Jugendlicher geriet er immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz bis er sein Leben radikal änderte und erst zum Hip-Hop- und dann zum Hollywood-Star wurde.

 

Mark Wahlberg

Geburtsdatum: 05.06.1971
Geburtsort: Boston, Massachusetts, USA

Auszeichnungen: Oscar-Nominierung (2007, 2011),
Golden-Globe-Nominierung (2007, 2011),
MTV Movie Award (2013), u.a.

Bekannteste Filme:
Jim Carroll – In den Straßen von New York (1995)
Boogie Nights (1997)
Three Kings – Es ist schön König zu sein (1999)
Der Sturm (2000)
Planet der Affen (2001)
The Italian Job – Jagd auf Millionen (2003)
Departed – Unter Feinden (2006)
Max Payne (2008)
Die etwas anderen Cops (2010)
The Fighter (2010)
Ted (2012)
Pain & Gain (2013)
Transformers: Ära des Untergangs (2014)
Ted 2 (2015)
Daddy's Home - Ein Vater zu viel (2016)

Von Marky Mark zum Retter der Welt

Mark Wahlberg wurde am 5. Juni 1971 in Boston (Massachusetts, USA) geboren. Er ist nicht nur Schauspieler und Produzent, sondern war auch als Rapper erfolgreich. In seiner Jugend kam Mark Wahlberg oft mit dem Gesetz in Konflikt bis er sich eine Bühnenkarriere aufbaute. Durch seinen Bruder Donnie lernte er die Musikindustrie kennen und war kurzzeitig Mitglied der Band "New Kids on the Block". Mark Wahlberg entschied sich aber schon nach den ersten Proben gegen die Band und startete mit Hilfe seines erfolgreichen Bruders eine Karriere in der Formation "Marky Mark and the Funky Bunch". Das daraus resultierende Debütalbum "Music for the People" (1991) erreichte Platinstatus und die Single "Good Vibrations" kam auf Platz eins der US-Charts. 1992 erschien ein weiteres Album unter den Namen "You Gotta Believe". Durch die Zusammenarbeit mit dem Musiker Prince Ital Joe konnte Marky Mark auch große Erfolge in Deutschland erzielen. Ihr Album "Life in the Streets" wurde von Alex Christensen produziert und die darauf enthaltenen Singels "Happy People" und "United" wurden Eurodance-Hits. Zu dieser Zeit modelte Mark Wahlberg neben der Musik für Calvin Klein.

Ab 1994 wechselte er den Medienbereich und versuchte sich als Schauspieler zu etablieren. Sein Leinwanddebüt gab er in "Mr. Bill" an der Seite von Danny DeVito. Die erste große Rolle folgte ein Jahr später mit "Jim Carroll – In den Straßen von New York". Zusammen mit Leonardo DiCaprio mimte er einen drogenabhängigen Jugendlichen, dessen Leben aus den Fugen gerät. Ab 1996 durfte Mark Wahlberg auch Hauptrollen übernehmen. Im Thriller "Fear – Wenn Liebe Angs macht" spielte er den psychopatischen Freund von Reese Witherspoon. In "Boogie Nights" (1997) durchlebte er die späten 1970er und frühen 1980er Jahre der pornografischen Filmindustrie. Mark Wahlberg verkörpert dabei den jungen Pornodarsteller "Dirk Diggler", der zum Super-Star der Pornoszene aufstieg.

In der Actionkomödie "The Big Hit" (1998) war er ein Auftragskiller und in "Corruptor – Im Zeichen der Korruption" (1999) ein guter Polizist. An der Seite von George Clooney wirkte er 1999 im satirischen Kriegsfilm "Three Kings – Es ist schön König zu sein" mit. Gegen die Korruption kämpfte er erneut in "The Yards – Im Hinterhof der Macht" (2000). Seinen damals größten kommerziellen Erfolg erreichte er in der Rolle des Bobby Shatford in "Der Sturm". Dabei arbeitete er erneut mit George Clooney vor der Kamera.

Der nächste Erfolg schloss sich 2001 gleich an. Im Remake von "Planet der Affen" übernahm Mark Wahlberg die Hauptrolle des gestrandeten Captain Leo Davidson. Im gleichen Jahr wurde der Musikfilm "Rockstar" veröffentlicht, in dem "Marky Mark" sein Gesangstalent wieder beweisen konnte. 2003 drückte Mark Wahlberg einem weiteren Remake seinen Stempel auf. In "The Italian Job – Jagd auf Millionen" spielte er unter anderem neben dem aufkommenden Actionstar Jason Statham. Sein Action- und Dramarepertoire baute Mark Wahlberg mit "Vier Brüder" (2005) aus. In dem Film versucht er, den Tod seiner Adoptivmutter aufzuklären.

Dass er nicht nur Musik- sondern auch Sportfilme kann, bewies er erstmals 2006 in dem Sportlerdrama "Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens", das lose auf der Biografie des Football Spielers Vince Papale beruht. 2006 erlangte Mark Wahlberg Anerkennung für sein Schauspieltalent bei den größten Filmpreisverleihungen. Für seine Darstellung eines Polizisten aus Boston in Martin Scorseses "The Departed" wurde er sowohl für den Golden Globe als auch für den Oscar nominiert. Der hochkarätig besetze Film konnte zwar vier Oscars gewinnen, Mark Wahlberg ging allerdings leer aus. In den folgenden zwei Jahren drehte er wieder einige Filme, die zumeist weniger gut bei Publikum und Kritikern ankamen. Darunter waren der Action-Thriller "Shooter" (2007), das Drama "Helden der Nacht – We Own the Night" (2007), der Thriller "The Happening" (2008) und die Videospielverfilmung "Max Payne" (2008).

2009 wirkte er in Peter Jacksons "In meinem Himmel" als Vater einer ermordeten Tochter mit. Im Jahr darauf wechselte er das Genre erneut und drehte die Komödie "Date Night – Gangster für eine Nacht". 2010 erschien außerdem die Polizeikomödie "Die etwas anderen Cops", in der Mark Wahlberg sein Image als aggressiver Bulle aus "The Departed" regelrecht parodiert. Auf Preise konnte er in dem Jahr mit seinem Boxerdrama "The Fighter" hoffen. Da er bei dem Film nicht nur Hauptdarsteller sondern auch Produzent war, wurde er gleich in mehreren Kategorien nominiert. Doch weder den Preis für den besten Film, noch den für die beste männliche Hauptrolle konnte er gewinnen. Dafür wurden aber die Nebendarsteller Christian Bale und Melissa Leo für ihre Darbietung in "The Fighter" mit dem Golden Globe und dem Oscar geehrt. 2010 bekam Mark Wahlberg dennoch eine Würdigung seiner Leistungen in Form seines eigenen Sterns auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Im Jahr 2012 lieferte er neben dem Thriller "Contraband", den er auch produzierte, einen absoluten Überraschungshit ab. Die Komödie "Ted" von Seth MacFarlane handelt von John, dessen Teddybär lebendig wird und kein Blatt vor den Mund nimmt, was zahlreiche Kinogänger anlockte. 2013 folgten neben dem Thriller "Broken City" gleich mehrere Actionfilme wie "Pain & Gain", "2 Guns" und der Kriegsfilm "Lone Survivor". Bei Letzterem trat er erneut als Produzent auf und auch der Psychothriller "Prisoners" mit Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal entstand mit seiner Mithilfe.

2014 bewarte er in "Transformers: Ära des Untergangs" er an der Seite der Autobots die Welt vor bösen Aliens. In 2015 war er wieder als etwas trotteliger aber liebenswerter Kumpel des sprechenden Teddybären Ted zu sehen. In "Ted 2" zeigte Wahlberg erneut seine komische Seite. Witzig ging es auch 2016 weiter. In der Komödie "Daddy's Home - Ein Vater zu viel" lieferte  er sich einen Wettstreit mit Will Ferrell um die Gunst seiner Kinder. Und nun also der Katastrophenfilm "Deepwater Horizon". Im kommenden Jahr folgen dann "Patriots Day" sowie die Fortsetzungen von "Daddy's Home" und "Transformers".

Mark Wahlberg ist seit 2001 mit dem US-amerikanischen Model Rhea Durham liiert, mit der er vier gemeinsame Kinder hat. Seit 2009 ist das Paar verheiratet. Neben der Schauspielerei und der Tätigkeit als Produzent betreibt er die "Mark Wahlberg Youth Foundation", die Geld für Förderprogramme für bedürftige Jugendliche organisiert, da er selbst als Jugendlicher Schwierigkeiten hatte.

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