Cate Blanchett

Cate Blanchett

Als Elizabeth I. und Galadriel wurde sie weltbekannt, doch Cate Blanchett kann auch mit kleinen Produktionen Preise erspielen. Nicht umsonst ist sie eine der größten australischen Schauspielerinnen.

 

Cate Blanchett

Geburtsdatum: 14.05.1969
Geburtsort: Melbourne, Australien

Auszeichnungen: Oscar (2005, 2014), Golden Globe (1999, 2008, 2014), BAFTA (1999, 2005, 2014), u.a.

Bekannteste Filme:
Elizabeth (1998)
Der talentierte Mr. Ripley (1999)
The Gift – Die dunkle Gabe (2000)
Der Herr der Ringe 1 - 3 (2001, 2002, 2003)
Aviator (2004)
The Good German – In den Ruinen von Berlin (2006)
Elizabeth – Das goldene Königreich (2007)
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008)
Der seltsame Fall des Benjamin Button (2009)
Robin Hood (2010)
Der Hobbit 1 & 2 (2012, 2013)
Blue Jasmine (2013)
Monuments Men – Ungewöhnliche Helden (2014)
Drachenzähmen leicht gemacht 2 (2014)

Königlich gut!

Cate Blanchett wurde am 14. Mai 1969 in Melbourne, Australien geboren. Sie studierte an der Universität von Melbourne bevor sie Australien verließ und um die Welt reiste. Nach ihrer Rückkehr wechselte sie zum National Institut for Dramatic Art in Sidney, um ihre Schauspielkünste zu verfeinern. Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie oft am Theater, wofür sie viel Kritikerlob und diverse Preise erhielt. Außerdem trat sie in verschiedenen australischen Serien auf. 

Ihr erster Kinofilm startete 1997 unter den Namen "Paradise Road". In dem Drama spielt Cate Blanchett an der Seite von Glenn Close und Frances McDormand eine Kriegsgefangene. Ihren Durchbruch erlangte sie ein Jahr später mit der Rolle der englischen Königin Elizabeth I. im gleichnamigen Historienfilm. Für ihre Darstellung erhielt sie einen Golden Globe und eine Oscarnominierung.

Beflügelt durch diesen Erfolg wirkte sie 1999 gleich in drei Filmen mit und konnte wichtige Rollen besetzen. So drehte sie die Komödien "Ein perfekter Ehemann", "Turbulenzen – und andere Katastrophen" und die Literaturverfilmung "Der talentierte Mr. Ripley". Dass sie auch düstere Rollen zum Leben er wecken kann, bewies Cate Blanchett mit den Filmen "In stürmischen Zeiten" (2000) und "The Gift – Die dunkle Gabe" (2000).

2001 startete mit "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" eine der erfolgreichsten Fantasyreihen überhaupt. Dass Cate Blanchett die Rolle der Elbenkönigin Galadriel erhielt, erhöhte noch einmal deutlich ihre Popularität. Sie verkörperte Galadriel in beiden Fortsetzungen der Reihe und auch im Prequel "Der Hobbit" (2012, 2013, 2014). Neben dem riesigen Erfolg vom ersten "Herr der Ringe"-Teil gingen die anderen Filme 2001 mit Cate Blanchett fast unter. Dabei lieferte sie gleich drei weitere Produktionen ab: "Die Liebe der Charlotte Gray", "Banditen!" und "Schiffsmeldungen".

Unter Tom Tykwers Regie drehte Cate Blanchett 2002 das Drama "Heaven" und überzeugte als Witwe, die den Tod ihres Mannes rächen will und dabei unbeabsichtigt Unschuldige tötet. In dieser Rolle brillierte sie ebenso wie als "Die Journalistin" (2003), die sich mit der Dubliner Drogenszene auseinandersetzt. Im selben Jahr wurden noch drei weitere Filme mit ihr veröffentlicht: der Episodenfilm "Coffee and Cigarettes", der Thriller "The Missing" und der Abschluss der Herr-der-Ringe-Trilogie "Die Rückkehr des Königs".

Danach folgte der zweite große Triumph nach der Würdigung für "Elizabeth". Cate Blanchett wurde erneut für den Oscar nominiert und mit ihrer Nebenrolle als  Katharine Hepburn in "Aviator" (2004) konnte sie den Preis diesmal auch mit nach Hause nehmen. Damit ist sie eine der wenigen Schauspielerinnen, die einen Oscar erhielt für die Darstellung einer anderen Oscarpreisträgerin. Der Film erhielt noch in weiteren Kategorien diverse Preise, nur Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio ging bei den Academy Awards – wie immer – leer aus. Neben dem Blockbuster "Aviator" zeigte sich Cate Blanchett erneut in kleineren experimentellen Produktionen wie "Stories of Lost Souls" (2004) und "Die Tiefseetaucher" (2004).

2005 ging sie es ruhiger an, um sich um ihr zweites Kind zu kümmern. In diesem Jahr wirkte sie nur in "Little Fish" mit, obwohl sie sonst meistens an drei Filmen pro Jahr arbeitete. Im folgenden Jahr änderte sich dies wieder. Und bei den Filmen mit Cate Blanchett in 2006 waren erneut Oscarkandidaten dabei: An der Seite von Brad Pitt drehte sie das Episodenfilm-Drama "Babel". Neben George Clooney und Tobey Maguire gab sie in "The Good German - In den Ruinen von Berlin" die Femme Fatale. Außerdem konnte Cate Blanchett zusammen mit ihrer Filmpartnerin Judi Dench in "Tagebuch eines Skandals" sehr viel Kritikerlob einholen.

Im Darauf folgenden Jahr hagelte es für sie gleich noch mehr Preise. In der Musiker-Biografie "I’m Not There" teilten sich mehrere Stars die Hauptrolle des Bob Dylan. Interessanterweise wurde dabei vor allem Cate Blanchetts Interpretation des Musikers mit Preisen bedacht und das obwohl sie als Frau einen Mann spielte. Der Journalistenjury war dies ein Golden Globe wert. Ebenfalls Preisanwärter 2007 war ihre Fortsetzung "Elizabeth – Das goldene Königreich". Erneut schlüpfte sie in die Rolle der englischen Königin und überzeugte die Kritiker. Damit schaffte sie es sogar in einem Jahr für zwei Filme in zwei verschiedenen Kategorien für den Oscar nominiert zu werden. Damit war der Stern auf dem Walk of Fame längst überfällig, den sie Ende 2008 dann endlich erhielt.

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zog sich Cate Blanchett etwas aus dem Filmgeschäft zurück. Zusammen mit ihrem Ehemann Andrew Upton, den sie 1997 geheiratet hatte, übernahm sie die künstlerische Leitung der australischen Sydney Theatre Company (STC). Das Theater lag ihr schon seit Beginn ihrer Schauspielkarriere am Herzen und deswegen übernahm sie das Theaterprojekt und weniger Filmrollen.

Auch wen sie etwas zurücktrat mussten ihre Fans nicht vollkommen auf sie verzichten. Im Blockbuster "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (2008) übernahm sie die Rolle des Bösewichts und verkörperte die russische Agentin Irina Spalko, die Indianan Jones das Leben schwer macht. In "Der seltsame Fall des Benjamin Button" (2008) spielte sie die Geliebte von Brad Pitt, der immer jünger wird anstatt älter. Außerdem bekam sie 2008 ihren dritten Sohn.

In der folgenden Zeit widmete sich Cate Blanchett nur noch ausgesuchten Filmprojekten. Dazu gehörte 2010 die Neuverfilmung des beliebten Stoffes "Robin Hood". An der Seite ihres Landsmannes Russell Crowe war sie die Lady Marion. In dem Actiontriller "Wer ist Hanna?" spielte sie wieder eine böse Agentin, aber diesmal von der CIA. Ihre Rolle als Galadriel durfte sie nach "Der Herr der Ringe" auch in der Hobbit-Reihe fortsetzen und blieb selbst durch diese kleinen Auftritte ihren Fans in Erinnerung. Den Kritikern hingegen blieb sie vor allem durch ihre Rolle in Woody Allens "Blue Jasmine" (2013) im Gedächtnis. Cate Blanchett verkörperte den sozialen Abstieg der unsympathischen Jasmine Francis so glaubwürdig, dass sie damit ihren zweiten Oscar und ihren dritten Golden Globe gewinnen konnte.

2014 war sie zuletzt neben George Clooney in "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden" zu sehen. In ihrem neusten Film tritt die schöne Blonde zwar nicht direkt in Erscheinung, aber man kann ihre Stimme bewundern. Denn Cate Blanchett spricht die Figur Valka in "Drachenzähmen leicht gemacht 2". Zukünftig werden wir die australische Schauspielerin in den Hobbitfortsetzungen wieder sehen und außerdem soll sie in der Realverfilmung von "Cinderella" die Stiefmutter verkörpern. Und bei Cate Blanchett kann man sich sicher sein: Es werden noch weitere preisverdächtige Rollen folgen.

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