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Lindsey Stirling "Artemis"
Wenn Grenzen gesprengt werden, passiert Magie. Lindsey Stirling nutzt eben diese Magie, um ihrer Musik einen tieferen Sinn zu geben. Die Neigung dazu, Regeln zu brechen und Erwartungshaltungen zu negieren, bekräftigt ihre Position als echte Ikonoklast.
Release: 06.09.2019
Album: Artemis
Genre: Violine, Dubsteb
Komponist: Lindsey Stirling (feat. Amy Lee)
Plattform: CD, digital, Vinyl
Länge: - Min.
Label: BMG
Lindseys neuestes, magisches Werk
Auf ihrem mittlerweile fünften Longplayer Artemis (BMG) hat die mit Platin ausgezeichnete Electro-Violinistin, Tänzerin, Künstlerin und Autorin erneut den Geist der Innovation heraufbeschworen, mit dem sie sich bereits 2010 erstmals hervorgetan hatte. Es sind Sichtweisen und die aus der zehnjährigen Reise erlangte Weisheit, die sie auf dem Weg zu diesem neuen Kapitel ihrer Karriere begleitet haben.
"Als ich das erste Mal selbst Musik geschrieben habe, war ich des Spielens klassischer Musik so, wie es seit hunderten von Jahren geschah, überdrüssig", gibt sie zu. "Aber ich liebte die Violine, also wollte ich damit nicht aufhören. Mein Wunsch war es, einen Weg zu finden, bei dem die Geige besser zu mir passt, als dass ich weiterhin krampfhaft versuche, mich an dieses Instrument anzupassen. Schon damals stand ich auf Dubstep, elektronische, Rock- und Filmmusik. Und als ich begann herumzuexperimentieren, und all diese verschiedenen Musikstilrichtungen zu meinem eigenen Stil zu vermischen, hatte es etwas Magisches, weil ich nicht irgendwelchen Gesetzmäßigkeiten folgte. Seitdem habe ich natürlich die Regeln gelernt, aber für Artemis habe ich mir selbst erlaubt, sie zu brechen, wie ich es zu Beginn meiner Karriere getan habe."
Das Recht, dies zu tun, hat sich Lindsey zweifelsohne verdient.
Mit Erscheinen ihres selbstbetitelten, vergoldeten Albumdebüts aus dem Jahre 2012 begann Lindseys kontinuierlicher Aufstieg bis an die vorderste Front der Popkultur. Bereits mit ihrem Album "Shatter Me" (2014 / Gold-Status) sowie dem Nachfolger “Brave Enough” (2016) schaffte sie es in die TOP 5 der Billboard Top 200-Charts - für beide Longplayer wurde sie darüber hinaus mit dem Billboard Music Award in der Kategorie Top Dance / Electronic ausgezeichnet. Ihre Singles "Crystallize" und "Shatter Me" [feat. LZZY HALE] erreichten beide zunächst den Gold- und später sogar den Platin-Status. Mit mehr als zwei Billionen Views und mehr als elf Millionen Subscribern erreichte Lindsey 2015 Platz vier der Forbes YouTube Künstlerliste und war damit der bestplazierte weibliche Künstler des Rankings. Ihre Live-Tourneen rund um den Globus sind regelmäßig ausverkauft.
Stets nach neuen Herausforderungen suchend, hat sie zusammen mit ihrer Schwester Brook S. Passey das Buch "Ich war der einzige Pirat auf der Party" (Riva) geschrieben und es damit in die Bestsellerliste der New York Times geschafft. Dass das Multitalent ebenso eine Begabung als Tänzerin hat, stellte sie eindrucksvoll in der 25. Ausgabe der ABC-TV-Show "Dancing With The Stars" unter Beweis, in der sie sich auf den zweiten Platz tanzte. Stirlings erstes Weihnachtsalbum "Warmer In Winter" wurde im Erscheinungsjahr die meistverkaufte Weihnachtsplatte und konnte mehr als 40 Millionen Pandora-Streams generieren. Darüber hinaus ist "Carol Of the Bells" noch heute der einzige Instrumentalsong, der jemals die TOP 10 der Radio Airplaycharts knacken konnte.
Mit ihrem neuesten Werk Artemis hält ihre Erfolgssträhne auch 2019 weiter an. Dieses Mal wollte die Künstlerin eine "Geschichte der Hoffnung erzählen."
"Als ich ‘Brave Enough’ geschrieben habe, war ich in einer Phase meines Lebens, in der es mir nicht gut ging," gibt sie zu. "Ich litt unter Depressionen, weil ich meinen Vater und damit besten Freund verloren hatte. Es fühlte sich so an, als wäre mein inneres Leuchten erloschen und als hätte ich jegliche Freude am Leben verloren. Als hätte man mir die rosarote Brille abgenommen und alles schien in einem sehr viel realistischeren Bild. Als ich jedoch anfing, an Artemis zu arbeiten, habe ich plötzlich gemerkt, dass mein altes Ich nicht gänzlich verschwunden war – nur ein wenig überschattet. Alles, was ich also tun musste, war, zurück ins Licht zu gehen."
Inspiration und einen geistigen Seelenverwandten fand sie in der griechischen Mythologie. Aufgrund ihrer ähnlichen Geschichte fühlte sie sich stark mit der Figur Artemis, Göttin des Mondes und Tochter von Zeus, verbunden - entlieh sich sogar ihren Namen als Titel für ihr neues Album. Verzaubert von Artemis’ Geschichte erschuf sie ein Konzept für das Album sowie ein begleitendes Comic-Buch, dass sich rund um diesen Charakter dreht. Die ungewöhnliche Heldin lebt in der Kanalisation einer turbulenten, dem Untergang geweihten Welt. Um für ihren Onkel Medizin gegen Alzheimer zu beschaffen, muss sie sich in die obere Welt begeben. Dort sieht sie sich mit Tyrannei, Korruption und Unterdrückung konfrontiert, letzten Endes jedoch erkennt Artemis ihre eigene Stärke und "hilft von ihren Träumen geleitet dabei, die Welt von Dunkelheit zu befreien."
"Es steckt so viel Symbolik in dieser Geschichte", erklärt Lindsey. "Der Mond kommt und geht. Manchmal ist er von Schatten bedeckt, dann wieder ist er wunderschön und strahlend. Es war eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens, die ich von Artemis und dem Mond gelernt habe: nicht aufzugeben, sondern durchzuhalten und zu kämpfen."
Der Albumauftakt "Underground" setzt Lindseys einzigartige Virtuosität an der Violine eindrucksvoll in Szene: Während sie im Hintergrund zunächst nur von sehr sparsam eingesetzten Beats begleitet wird, setzt schon bald ein beinahe verstörendes instrumentiertes Dahinjagen ein, dass sich immer mehr zu einer Dancefloor-Szenerie verwandelt. Tonangebend führt der Track in die Thematik des symbolischen Kampfs zwischen Licht und Dunkel ein. In der Gesangsversion “Underground” [feat. Elle King] trifft die dramatisch treibende Instrumentierung auf die kühne, freche und strahlende Art der dynamischen Sängerin.
"Love Goes On" (feat. Amy Lee) präsentiert ein in sich geschlossenes Momentum und ist bewegender Höhepunkt auf dem Album. Untermalt von einem spektakulären musikalischen Feuerwerk sorgt die Ikone und Frontfrau von Evanescence für einen herzzerreißenden Wendepunkt in der emotional aufgeladenen Hymne. Entstanden ist der Song während der gemeinsamen, ausverkauften Tour im Jahr 2018 und markiert einen einzigartigen Moment.
"Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Amy", lächelt Lindsey. "In der Highschool habe ich Musikvideos zu ihren Songs nachgedreht. Sie ist ein Meister ihres Fachs und auch wenn sich die Zusammenarbeit von langer Hand angekündigt hat, fühlt es sich immer noch total surreal an – beim ersten Hören hatte ich sofort eine Gänsehaut. Wir beide haben Menschen verloren, die uns viel bedeuten und waren in dieser schweren Zeit füreinander da. Amys Bruder ist kurz nach der Tour verstorben und wir haben viel miteinander gesprochen. Ich bin überzeugt, dass mein Vater von da, wo er nun ist, auf mich Acht gibt und Amy weiß, dass ihr Bruder auf sie aufpasst. Und so wird es immer sein – Liebe erlischt nicht einfach. Davon handelt dieser Song."
Abschließend kann man durchaus sagen, dass Artemis womöglich Lindseys bislang magischstes Werk darstellt.
"Meine größte Hoffnung ist, dass die Zuhörer beim Hören erkennen, wieviel Kraft eigentlich in ihnen stecken", wünscht sich Lindsey. "Das Leben ist voller Zyklen. Mir ist es wichtig, dass die Menschen an sich glauben – wie der Hauptcharakter in meiner Geschichte. Ich bin in meinem Leben durch Depressionen und Magersucht gegangen und habe Verlust erfahren müssen, aber ich bin auch immer wieder da herausgekommen und möchte daran erinnern, dass jeder das schaffen kann. Du must Dich nicht damit abfinden, wer du gerade bist – vielmehr kannst Du jederzeit der sein, der Du glaubst, sein zu können."
Weitere Infos unter www.lindseystirling.com



