Mit Hip Hop geht es aufwärts
Als Anis Mohamed Youssef Ferchichi wird er 1978 in Bonn geboren und wächst später in Berlin-Tempelhof auf. Hier beginnt auch die halb-biographische Geschichte des erfolgreichsten deutschen Rappers, die Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Uli Edel ("Der Baader Meinhof Komplex") jetzt verfilmten. Als Kind muss Anis mit ansehen, wie sein betrunkener Vater die Mutter verprügelt. Das ist ein Wendepunkt in seinem Leben. Zunächst in die falsche Richtung. Vom Stiefvater kassiert er Prügel, von den Mitschülern wird der tunesischstämmige Junge verspottet und das erste Geld investiert er in eine Karriere als Drogenhändler. Erst als er in der Lehre Leute aus der Hip Hop- und Graffiti-Szene kennenlernt, geht es aufwärts. Seine Raps kommen an. Er verliebt sich in das reiche Mädchen Selina (Karoline Schuch). Anis ändert seinen Namen in Bushido und tätowiert sich das "B" auf den Hals. Doch mit dem Erfolg kommen die Probleme. Selina und er finden nicht mehr zueinander und eine versuchte Versöhnung mit seinem Vater endet im Chaos. Nur die Wut treibt Bushido noch an.