Auf der Suche nach der Wahrheit
Den letztlich entscheidenden Karriereschub für Julianne Moore brachte ihr die Rolle von Jeff Goldblums Freundin in Steven Spielbergs "Vergessene Welt - Jurassic Park". Ob in "The Big Lebowski", "Psycho", oder "Cookie's Fortune" - stets ist sie wandelbar und überraschend in ihrer Darstellungsweise. "Ich suche die Wahrheit. Das Publikum kommt schließlich nicht um mich, sondern um sich selbst zu sehen." Besonders ihre Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Thomas Anderson erweist sich retrospektiv als besonders glücklich. Mit ihm drehte Julianne "Boogie Nights" und auch "Magnolia" - beides Filme, für die sie mit Preisen und Nominierungen überhäuft wurde. Trotz ihrer Oscar-Nominierung für die Beste Nebenrolle in "Boogie Nights" (1998) und der Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in "Das Ende einer Affäre" (2000), ging die Aktrice bei den Academy Awards bisher leer aus. Julianne sieht das allerdings gelassen: "In dieser Kategorie sind nur fünf Menschen nomininiert worden. Das ist nicht viel. Ich muss es also ganz gut gemacht haben."