Dennis geht früh seine eigenen Wege
Dennis Quaid begann schon zu High-School-Zeiten an seiner Schauspielkarriere zu feilen. Bereits als 15-Jähriger wirkte der gebbürtige Texaner in mehreren Bühnenaufführungen seiner Schule mit. An der University Of Houston studierte Dennis dann schließlich Theaterwissenschaften, brach sein Studium jedoch ab, um seinem älteren Bruder Randy nach Hollywood zu folgen, der zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreich im Filmgeschäft tätig war. In der Traumfabrik gab Dennis 1977 in "9/30/55" sein Kinodebüt. Zwei Jahre später holte ihn Regisseur Peter Yates für die Komödie "Vier irre Typen" vor die Kamera, und ein weiteres Jahr später besetzte Walter Hill die Hauptrollen seines Westerns "Long Riders" mit den Quaid-Brüdern. Doch so richtig wollte Dennis Karriere noch nicht in Schwung kommen.
Der internationale Durchbruch gelang Quaid 1983 in der Rolle des Astronauten Gordo Cooper in dem Oscar prämierten Werk "Der Stoff, aus dem die Helden sind". Fortan waren es Science-Fiction-Filme und Thriller, die Dennis Quaids Ruhm mehrten. 1985 holte ihn Regisseur Wolfgang Petersen für die Dreharbeiten zu seinem pazifistischen Alien-Epos "Enemy Mine - Geliebter Feind" nach Deutschland. Zwei Jahre später brachte ihm das futuristische Abenteuer "Die Reise ins Ich" nicht nur Glück bei den Einspielergebnissen, sondern auch privat, denn beim Dreh lernte er seine spätere Ehefrau Meg Ryan ("Harry und Sally") kennen. Die zweite Ehe des Schauspielers hielt 9 Jahre. Das einstige Vorzeigeehepaar der Traumfabrik lebt seit 2000 getrennt.