Zwei Welten treffen aufeinander
Der Film ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an Neu Delhi, der Heimatstadt Mira Nairs, die heute in New York City lebt und an der Columbia Film School lehrt. Vier Tage lang verfolgt die Filmemacherin die Hochzeitsvorbereitungen der sympathisch-chaotischen Familie Verma, deren Verwandte aus allen Ecken der Welt zu diesem freudigen Anlass anreisen. Doch Mira Nair spart auch weniger freudige Ereignisse nicht aus, und verknüpft verschiedene Handlungsstränge miteinander. Etwa den der Braut Aditi, die ihrem verheirateten Chef und Geliebten nachtrauert, oder den des geschäftstüchtigen Hochzeitsausrichters P.K. Dubey, der sich hoffnungslos in die reizende Alice, eine Bedienstete der Vermas, verliebt.