Outlaws gegen Außerirdische
Offenbar war er zuvor schon ein Mal an diesem Ort und die Bewohner haben ihn in unangenehmer Erinnerung behalten. Dafür spricht zudem die stattliche Anzahl an Gewehren, die im Saloon auf ihn gerichtet wird. Auch die mysteriöse Ella (Olivia Wilde) erkennt den Cowboy und streckt ihn mit einem gezielten Schlag auf den Hinterkopf zu Boden. Im Gefängnis erfährt er, dass er der berüchtigte Gangster Jake Lonergan ist, mit dem viele in Absolution noch eine Rechnung offen haben – allen voran Colonel Woodrow Dolarhyde (Harrison Ford), der in der Gegend das uneingeschränkte Sagen hat. Mit gezogenen Waffen fordern er und seine Männer die Herausgabe von Lonergan, als am Himmel merkwürdige Lichter erscheinen, die sich mit unglaublicher Geschwindigkeit nähern und unvermittelt das Feuer eröffnen. Und während sich das Zurückschießen mit Winchester und Colt als sinnlos erweist, erwacht das Armband an Lonergans Handgelenk zum Leben. Das Ding baut sich zu einer Art Waffe mit Zieleinrichtung auf und Lonergan feuert auf die Lichter. Sekunden später stürzt ein Raumschiff auf der Hauptstraße von Absolution ab.
"Cowboys & Aliens" – schon allein der Titel sorgt im ersten Moment für krasses Erstaunen. Doch schaut man sich an, wer hinter dieser spektakulären Produktion steckt, wird die visionäre Dimension schnell klar. Unter anderem produziert von den Oscar-Preisträgern Ron Howard und Steven Spielberg hat sich "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau der gleichnamigen Grapic Novel von Scott Mitchell Rosenberg aus dem Jahr 2006 angenommen. Favreau ist für seinen akribischen Arbeitsstil bekannt und orientierte sich für das Filmkonzept dieses völlig neuen Genremixes nur an den Besten.