Ist der Bauer aus'm Haus...
Dieser Frage sind die beiden französischen Dokumentarfilmer Dominique Garing und Frédérique Goupil in ihrem teilweise rein dokumentarischen, teilweise aber auch fiktional inszenierten Naturspektakel "Die wilde Farm" nachgegangen. Ausgangspunkt ist die Erkrankung des alten Bauern, der mit einem Notarztwagen abgeholt werden muss. Doch niemand hat daran gedacht, was nun aus seinen Farmtieren wird. Und so sind Schweine, Puten, Hühner, Enten, Kaninchen, Pferde, Kühe und Katzen plötzlich auf sich selbst gestellt. Dies ist der spannende Moment, in dem die natürlichen Instinkte wieder erwachen. Die ungezähmte Lebensart ihrer wilden Vorfahren entdeckend, übernehmen die Tiere den Hof. Einige – wie Maus und Katze – wissen die neugewonnene Freiheit schnell zu nutzen und erobern das Haus. Die Stalltiere brauchen etwas länger, um sich Alternativen für die ausbleibende Fütterung zu suchen. Doch schon am nächsten Tag wildern die hungrigen Schweine im Gemüsebeet. Wer sollte es ihnen auch verbieten?