Ein buddhistischer Samarita
Im "Tempel des Goldenen Pferdes" nimmt der ehemalige Thai-Boxer verlassene Kinder auf, die von skrupellosen Rauschgifthändlern zum Drogenschmuggel missbraucht wurden und die Verfolgung durch die Junta in Myanmar überlebt haben. Phra Khru Bahs einzige Waffen im Kampf gegen die Drogenmafia sind dabei sein Charisma, sein Glaube und der Kampfsport. Durch sein Mitgefühl, Meditation und Martial-Arts-Übungen finden die Novizen im Alter von sieben bis sechzehn neuen Halt und werden zu selbstsicheren und tatkräftigen Menschen.
In überwältigenden, zugleich einfühlsamen Bildern ist "Buddha's Lost Children" das intime Porträt einer ungewöhnlichen Tempelgemeinschaft und eine Reise in eine verborgene Welt. Für die mehrfach preisgekrönte Dokumentation teilte der Autor und Regisseur Mark Verkerk über ein Jahr das Leben auf dieser von Elend und Gewalt umgebenen Insel des so genannten "Graswurzel-Buddhismus".